Der Branding Blog von WOLF

Branding, Corporate Identity, Corporate Design, Markenstrategie oder Interactive Branding: Alles schöne Worte, die wir hier zum Leben erwecken und zur Diskussion stellen wollen. Kommentare erwünscht!

„In dialogue we trust!“ – Sandra Wolf mit Bürkert auf der Bühne der Face-to-Face Design- und Wirtschaftskonferenz

Face to Face 2011

„In dialogue we trust!“ – unter diesem Motto fand am 25. und 26.11.2011 die Face to Face Design- und Wirtschaftskonferenz in Ludwigsburg statt. Zum elften Mal trafen sich Designer und ihre Auftraggeber, um gemeinsam auf dem Podium ihr Projekt vorzustellen. In diesem Jahr mit Gastland Portugal.

Zehn Rednerduos stellten ihre gemeinsamen Projekte und ihre Zusammenarbeit vor – von Architektur (Gerkan, Marg und Partner mit dem neuen Berliner Flughafen) über klassisches Corporate Design (Mutabor mit der Tourismusregion Stuttgart) zu innovativen Denkansätzen (Dark Horse mit Deutsche Post DHL). Sandra Wolf und Daniela Mohr von unserem langjährigen Kunden Bürkert legten ihren Schwerpunkt auf die Dynamik und Qualität der Beziehung zwischen Agentur und Kunde. Fünf Thesen zur Agentur- und Kundenbeziehung bildeten die Klammer für die Präsentation der bisher sechs gemeinsamen Jahre: vom ersten Aufeinandertreffen und dem Projektstart bis hin zur Entwicklung von Markenkern, Markenwerten und Corporate Design und der gesamten Implementierung in 35 Ländern. Das Fazit ist bereits in unserem WOLF Manifesto fest verankert: “Love your client. Love your agency.” Nur dann läuft es rund.

Die portugiesischen Beiträge konzentrierten sich auf die Bereiche Produktdesign und Architektur. Es war spannend, einen Einblick in die portugiesische Designwelt zu erhalten und gute Gespräche mit anderen Designern und Auftraggebern zu führen. Unser Fazit: Länderübergreifend gibt es ähnliche Höhe- und Tiefpunkte, ähnliche Schwierigkeiten und gemeinsame Freuden an schöner Gestaltung. Angesichts des internationalen Ansatzes der Veranstaltung wäre noch ein deutsch-portugiesisches Rednerduo schön gewesen. Aber vielleicht gibt es länderübegreifende Vorträge ja dann zur zwölften Ausgabe der Face to Face….

Bildquelle: www.face-to-face.eu

Fünf Kontinente zu Gast bei WOLF in Berlin Kreuzberg

Messer Cutting System Corporate Design Workshop

Im Vorfeld des internationalen Rollouts des komplett von uns überarbeiteten Messer Cutting Systems Corporate Designs konnten wir das gesamte Global Marketing Team in unserem Berliner Office zu einem Workshop begrüßen. Die Marketingverantwortlichen aus Südamerika, Asien, Indien, Nordamerika und Europa bekamen auf diesem Weg nicht nur eine Einführung in das neue Design, sondern konnten unsere Arbeit hautnah erleben – für uns eine große Ehre, für alle eine großartige Erfahrung. Vielen Dank an Messer Cutting Systems!

Weitere Bilder gibt es auf facebook.

Fundstück auf Design Tagebuch: R WEG…

solarworld-weg-gehen

Über das unglückliche Redesign des RWE-Logos (voRWEg gehen) wurde seit Einführung viel geschrieben. RWE hat damit eine Steilvorlage für bitterböse Persiflagen geliefert. Die Anzeige von Solarworld reiht sich da ein. Dennoch: Dass ein direkter Konkurrent die Vorlage verwandelt, dürfte bei RWE nicht für Freude gesorgt haben...

Corporate Design im Museum

spiekermann

Erik Spiekermann, Aushängeschild der deutschen Typografieszene, wurde im Februar mit dem Deutschen Designpreis in der Kategorie Persönlichkeit ausgezeichnet. Sein Lebenswerk lässt sich noch bis zum 6. Juni in der Ausstellung „Schriftgestalten“ im Bauhaus-Archiv in Berlin erkunden... Infos zur Ausstellung.

Zeigen, was man hat

Warum nicht mal konkret sein, direkt zeigen, ohne Umschweife, wer man ist, oder vielmehr, welches Produkt man verkauft? Sicherlich bietet sich das nicht für jedes Produkt oder jede Dienstleistung an. Die unten aufgeführten Arbeitsbeispiele zeigen aber auf charmante Weise, wie besonders man sein kann – indem man schlicht die Optik oder Haptik seines Produktes für die Gestaltung seiner Corporate Identity nutzt. So wird ein kleines Stück Linoleumboden mit adaptiertem Kennzeichnungsdruck auf der Rückseite zu einem Kleinod. Ein Stück Trockenfleisch erinnert den Abenteurer im Ernstfall an sein absolviertes Überlebenstraining. Oder, wie im Falle eines Weinhandels oder Umzugsunternehmens, stellen Erinnerungen an Weinränder auf weißen Tischdecken oder viel zu schwere Umzugskartons durch erlebte Situationen einen liebevollen Bezug zum Produkt her. So machen alle Beispiele Spaß ohne albern zu sein, lassen keine Zweifel über ihre Herkunft und Bestimmung und bleiben aufgrund ihres direkten Bezugs zum Produkt mit Sicherheit im Kopf. Ob man sich im Zweifel aufgrund eines in den Hintergrund tretenden Logos noch direkt an den Namen erinnern kann, ist vielleicht zu hinterfragen...

zeigen, was man hat

Gefunden bei www.graphic-exchange.com.

Berlin bleibt nie Berlin und Radiospots sind nicht gleich Radiospots.

Die degewo – für alle nicht Berliner: das ist eine der größten Wohnungsbaugesellschaften in Berlin – fährt seit mehr als einer Woche eine breit angelegte Image-Kampagne. Ziel: die Marke "degewo" noch stärker in den Köpfen der Berliner Mieter zu verankern. Das gelingt auch recht gut.

Logo degwo

Das Corporate Design wurde erst im vergangenen Jahr überarbeitet und ist – das kann man sagen – gelungen. Frische Farben, eine lebendige Bildsprache (über die Verzerrungen kann man streiten) und ein prägnantes Wort-Bild-Logo sprechen für solides Handwerk. Kurzum, die degewo hebt sich optisch wohltuend vom fürchterlichen Potpourri der (Berliner) Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften ab.



Leider beinhaltet die großflächig angelegte Marken-Kampagne auch Radio-Spots. Und hier gibt es richtig was auf die Ohren. Stupide Monologe, bei denen das Radio nach Stromausfall schreit: Hörprobe.

Dabei kann Radiowerbung richtig Spaß machen und ihren Beitrag zum Markenaufbau leisten. Bestes Beispiel: Die Auskunft 11833 von der Deutschen Telekom. Klare, kurze Botschaft und eine Pointe, die sich gewaschen hat: "…Wie Sie sich die 11833 merken? Ganz einfach: Indem Sie sich die 11833 merken. Sie sind ja nicht bescheuert!"

Willkommen!

WOLF bloggt und startet direkt mit einem handfesten Thema: Wirtschaft, Politik und Bürger liegen in tiefer Depression – die 'Krise' macht die Runde. Doch Halt: Hatten wir uns nicht erst aus der 'post-dot-com-Krise', der gefühlt längsten Talfahrt der Nachwendezeit, 'heraus gewurschtelt'? Verdirbt uns jetzt die weltweite Finanzkrise die wieder entdeckte Lebenslust? Sieht ganz danach aus. Aber was hat das alles mit Branding, Markenstrategie oder Design zu tun?


Nun, in Krisenzeiten trennt sich die 'Marken-Spreu' vom Weizen. Allgemein gilt: Gut geführte Marken überstehen Krisenzeiten besser als schwache, leicht Austauschbare. Wie sich Marken in schwierigen Zeiten behaupten können, zeigt der kometenhafte Aufstieg der einstigen 'Looser-Marke' Puma – trotz New Economy Flopp und anschließender Rezession – zur angesagten Sport- und Lifestyle-Brand. Gut gekleidet, erträgt man die Krise gleich viel besser? Nein, im Ernst: Mit der richtigen Strategie gewinnen Marken an Stärke und strahlen damit ein hohes Maß an Attraktivität aus. Das wiederum zahlt sich gerade in schwierigen Zeiten in Form von Vertrauen und Loyalität gegenüber der Marke aus. Marken und die damit verbundenen Werte geben Orientierung und Sicherheit. Das zeigt sich auch in der jetzigen Finanzkrise, die ja in erster Linie (auch) eine Vertrauenskrise ist.


Also, was soll man in diesen Zeiten tun? Eindeutige Antwort: In die Marke investieren und damit Vertrauen aufbauen und auf Dauer von der entgegengebrachten Kundenloyalität profitieren. Wie? Mit einer langfristig angelegten und auf fest definierten Werten basierenden Markenstrategie.

Willkommen!

WOLF bloggt und startet direkt mit einem handfesten Thema: Wirtschaft, Politik und Bürger liegen in tiefer Depression – die 'Krise' macht die Runde. Doch Halt: Hatten wir uns nicht erst aus der 'post-dot-com-Krise', der gefühlt längsten Talfahrt der Nachwendezeit, 'heraus gewurschtelt'? Verdirbt uns jetzt die weltweite Finanzkrise die wieder entdeckte Lebenslust? Sieht ganz danach aus. Aber was hat das alles mit Branding, Markenstrategie oder Design zu tun?


Nun, in Krisenzeiten trennt sich die 'Marken-Spreu' vom Weizen. Allgemein gilt: Gut geführte Marken überstehen Krisenzeiten besser als schwache, leicht Austauschbare. Wie sich Marken in schwierigen Zeiten behaupten können, zeigt der kometenhafte Aufstieg der einstigen 'Looser-Marke' Puma – trotz New Economy Flopp und anschließender Rezession – zur angesagten Sport- und Lifestyle-Brand. Gut gekleidet, erträgt man die Krise gleich viel besser? Nein, im Ernst: Mit der richtigen Strategie gewinnen Marken an Stärke und strahlen damit ein hohes Maß an Attraktivität aus. Das wiederum zahlt sich gerade in schwierigen Zeiten in Form von Vertrauen und Loyalität gegenüber der Marke aus. Marken und die damit verbundenen Werte geben Orientierung und Sicherheit. Das zeigt sich auch in der jetzigen Finanzkrise, die ja in erster Linie (auch) eine Vertrauenskrise ist.


Also, was soll man in diesen Zeiten tun? Eindeutige Antwort: In die Marke investieren und damit Vertrauen aufbauen und auf Dauer von der entgegengebrachten Kundenloyalität profitieren. Wie? Mit einer langfristig angelegten und auf fest definierten Werten basierenden Markenstrategie.