Der Branding Blog von WOLF
Branding, Corporate Identity, Corporate Design, Markenstrategie oder Interactive Branding: Alles schöne Worte, die wir hier zum Leben erwecken und zur Diskussion stellen wollen. Kommentare erwünscht!
Sandra Wolf im Interview mit dem WirtschaftsEcho
01.11.2011 15:57 - Christopher Opitz

In der aktuellen Ausgabe des B2B-Dialogmagazins WirtschaftsEcho spricht Sandra Wolf im Interview über die unternehmerischen Herausforderungen im Generationswechsel und wie Unternehmens- identitäten durch Generation Branding® erfolgreich in die nächste Generation transferiert werden können.
Das ausführliche Interview zum Nachlesen gibt es hier.
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Kollaborative Marken
24.10.2011 16:04 - Joy Belgassem

Markenstrategie, Markenkommunikation, Markenpositionierung, Brand Experience – alles ist durch Social Media im Umbruch. Auch in Sachen Markenarchitektur zeichnen sich Veränderungen ab. Seit über zwei Jahren gibt es
Quirky. Alle paar Tage wirft das Unternehmen neue Produkte auf den Markt, die den Alltag nutzerfreundlicher gestalten sollen. Beispielsweise kleine, runde Silikonplättchen, damit sich Touchscreens auch beim Tragen von Handschuhen bedienen lassen. Die Produktideen kommen aus der Community, jeder kann Probleme identifizieren und Lösungsvorschläge einreichen. Zugleich diskutiert und bewertet die Community, um zu entscheiden, welche Produkte letztendlich entwickelt und verkauft werden sollen. Der kollaborative Beitrag der Nutzer wird mit einer Erfolgsbeteiligung belohnt. Vermarktet werden die fertigen Produkte mit der Markenidentität von Quirky: vom Verpackungsdesign bis hin zur Markenkommunikation ist alles konsistent.
Anders wird der kollaborative Gedanke von COMMON interpretiert – Community, Inkubator und kollaborative Marke in einem. Grundidee ist, dass der monetäre Markenwert zwar dem Unternehmen aber nur selten in großem Maße der Gesellschaft oder der Umwelt zu Gute kommt. Soziale Innovationen sollen deshalb unter einer gemeinsamen Marke mit gemeinsamen Zielen und Werten existieren, die von den Nutzern aktiv gestaltet werden kann und in kürzester Zeit zur globalen Aufmerksamkeit einer starken Marke verhelfen soll. Eingereicht sind bisher 35 Geschäftsideen, die konsequent Common Water oder Common Cycles heißen. Bei letzterem sollen übrigens nachhaltige Fahrräder aus Bambus hergestellt werden.
Bildquelle: http://www.facebook.com/quirkydotcom
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Fundstück auf Design Tagebuch: R WEG…
11.05.2011 14:38 - Julia Regenhardt

Über das unglückliche Redesign des RWE-Logos (voRWEg gehen) wurde seit Einführung viel geschrieben. RWE hat damit eine Steilvorlage für bitterböse Persiflagen geliefert. Die Anzeige von Solarworld reiht sich da ein. Dennoch: Dass ein direkter Konkurrent die Vorlage verwandelt, dürfte bei RWE nicht für Freude gesorgt haben...
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Zeigen, was man hat
13.01.2010 09:47 - Julia Regenhardt
Warum nicht mal konkret sein, direkt zeigen, ohne Umschweife, wer man ist, oder vielmehr, welches Produkt man verkauft? Sicherlich bietet sich das nicht für jedes Produkt oder jede Dienstleistung an. Die unten aufgeführten Arbeitsbeispiele zeigen aber auf charmante Weise, wie besonders man sein kann – indem man schlicht die Optik oder Haptik seines Produktes für die Gestaltung seiner Corporate Identity nutzt. So wird ein kleines Stück Linoleumboden mit adaptiertem Kennzeichnungsdruck auf der Rückseite zu einem Kleinod. Ein Stück Trockenfleisch erinnert den Abenteurer im Ernstfall an sein absolviertes Überlebenstraining. Oder, wie im Falle eines Weinhandels oder Umzugsunternehmens, stellen Erinnerungen an Weinränder auf weißen Tischdecken oder viel zu schwere Umzugskartons durch erlebte Situationen einen liebevollen Bezug zum Produkt her. So machen alle Beispiele Spaß ohne albern zu sein, lassen keine Zweifel über ihre Herkunft und Bestimmung und bleiben aufgrund ihres direkten Bezugs zum Produkt mit Sicherheit im Kopf. Ob man sich im Zweifel aufgrund eines in den Hintergrund tretenden Logos noch direkt an den Namen erinnern kann, ist vielleicht zu hinterfragen...
Gefunden bei www.graphic-exchange.com.
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Neue CI-Studie bringt Licht ins Dunkel
24.02.2009 10:13 - Christopher Opitz
Laut der aktuellen Studie des CI-Institut an der Fachhochschule Mainz sind Werbeagenturen bei der CI/CD-Entwicklung weiter auf dem Vormarsch und stehen im Ranking mittlerweile mit Designagenturen auf einer Stufe. 28 Prozent der Verantwortlichen auf Unternehmensseite gaben an, Werbeagenturen mit CI-Projekten zu betrauen. Damit liegt der Anteil nur noch sechs Prozentpunkte hinter dem der klassischen CI-Agenturen. Handelt es sich hierbei um einen Trend, der langfristig das Geschäftsmodell der Branding-Agenturen gefährdet und ist „alles aus einer Hand“ das Konzept der Zukunft? Einen ersten Hinweis darauf gibt vielleicht eine weitere Erkenntnis aus der Studie: In 33 Prozent der befragten Unternehmen ist das Marketing für die Corporate Identity verantwortlich, lediglich bei 17 Prozent liegt die Verantwortung direkt bei der Geschäftsführung.
Bedenkt man, dass die Corporate Identity – zum besseren Verständnis – die Identität, der Kern, die Persönlichkeit eines Unternehmens ist, stimmt diese Verteilung doch nachdenklich. Aus der Perspektive einer Branding-Agentur ist die CI ein unternehmensstrategisches STEUERUNGS-Tool. Dieses Steuerrad sollte die Geschäftsführung nicht allzu leichtfertig aus der Hand geben. Eine enge Abstimmung zwischen Unternehmensführung und den tatsächlich Ausführenden (Marketing-, PR- oder Corporate Communication-Abteilung) muss dann sehr eng sein. Professor Robert Paulmann, Leiter des CI-Instituts in Mainz, bringt es auf den Punkt: "CI ist ein strategisches Führungsinstrument, das im besten Fall Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen hat." Dem ist nichts hinzuzufügen.
Vor diesem Hintergrund muss die Entwicklung bei CI-Projekten auch zunehmend auf Werber zu setzen, hinterfragt werden. Ohne Zweifel leistet die (werbliche) Kommunikation einen wichtigen Beitrag zum öffentlich wahrnehmbaren Bild eines Unternehmens/einer Marke. Fraglich hingegen ist, ob beim Blick durch des Werber´s Brille die langfristige, strategische Perspektive eines CI-Projektes immer und stets gegeben ist. Vermeintliche Missgriffe können sich nur die wenigsten Unternehmen leisten – siehe AirBerlin oder RWE
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